• sl17.jpg
  • sl15.jpg
  • sl08.jpg
  • sl16.jpg
  • sl18.jpg
  • sl11.jpg
  • sl14.jpg
  • sl19.jpg
  • sl02.jpg
  • sl03.jpg
  • sl05.jpg
  • sl09.jpg
  • sl07.jpg
  • sl12.jpg
  • sl10.jpg
  • sl06.jpg
  • sl01.jpg
  • sl04.jpg
  • sl13.jpg

Besuchen Sie uns auch auf:

social facebook box blueAustrian Strongman Federation

Sieg für Wildauer beim LE-Giant in Leoben

In Leoben wurde am 29.08.2015 einmal mehr Geschichte geschrieben. Über ein Jahrzehnt wurden bereits die Eisenstraßen Giants unter der Regie von Helmut Martinovic und Moser Franz. 2015 wurde zum ersten Mal der LE-Giant als 1. Liga Wettkampf der stärksten Liga Österreichs – der Austrian Strongman Federation – durchgeführt. Bei Sonnenschein, 35 °C und tollem Publikum, das die Athleten lautstark anfeuerte, wurde der Wettkampf zu einer besonderen Kraftsportveranstaltung und einem großen Erfolg.

LE Giant 7

Um 14 Uhr begann das Spektakel mit dem Einmarsch der Athleten und dem neu aufgenommen Song von Franz Moser „young, strong and healthy“. Nach der Athletenvorstellung auf der Bühne, wo unter den stärksten Österreichern auch Gaststarter aus Ungarn dabei waren, ging es anschließend sofort mit dem ersten Bewerb, dem Arm over Arm los. Ein LKW mit 13 Tonnen musste 15 Meter mit dem Armen und unter Einsatz des ganzen Körpers herangezogen werden, dabei stützten sich die Athleten an einem Holzblock ab um die Kraft übertragen zu können. Unsere Gaststarter aus Ungarn zeigten von Anfang an, dass sie ernstzunehmende Gegner sind und so belegte Janosh Sebastian den 3. Platz mit 25,75 sec. Manuel Comper als einer der Favoriten beim Arm over Arm musste sich mit seiner Zeit von 25,53 sec lediglich von Christoph Moser geschlagen geben. Moser konnte hier einmal mehr den Arm over Arm mit perfekter Technik und sensationeller Zeit für sich entscheiden. Mit einer Zeit von 22,87 sec hängte er seine Konkurrenten mit über 2,5 sec ab. Ein wohlverdienter Disziplinensieg.

LE Giant 10

Als 2. Herausforderung für die Athleten stand das Log Lift auf Maximum im Last Man Standing Stil am Plan. Baumstamm stemmen als eine der traditionsreichsten Disziplinen. Begonnen wurde mit 120 kg und in 10 kg Schritten pro Durchgang gesteigert. 1 min hatten die Athleten Zeit, den Baumstamm über Kopf zu stemmen. Wer keine gültige Wiederholung innerhalb des Zeitlimits schaffte, der scheidet aus. Einige Athleten schafften zwar ihre persönliche Bestleistung zu meistern und überbieten, mussten dann aber nach den ersten Durchgängen aussteigen. Die 160 kg waren eine magische Grenze, denn dieses Gewicht vermochten nur mehr 3 Athleten zu meistern. 4 Athleten musste sich mit 150 kg zufrieden geben – wohlgemerkt sei hier, dass der österreichische Rekord noch vor wenigen Jahren bei 150 kg war und dadurch lässt sich erahnen wie stark das Niveau in Österreich gestiegen ist. Nemo Tasic lieferte sich, wie bei jedem Wettkampf, sein eigenes Gefecht mit dem Baumstamm und schaffte es wieder einmal mehr einen schon fast aussichtslosen Versuch doch noch zu retten und die Wiederholung gültig zu bekommen. 170 kg konnte er ebenfalls mit sehr guter Geschwindigkeit drücken, hatte das Gewicht aber nicht unter Kontrolle und bekam es somit nicht gültig. Die letzten 2 Kandidaten waren Michael Votter und Martin Wildauer. Beide schafften souverän die 160 und 170 kg und wollten anstelle von 175 kg (war aktueller österreichischer Rekord) direkt auf 180 kg steigern. Gesagt getan und Votter schritt als Erster zum Baumstamm. Die Menge toppte, denn der Steirer konnte nicht nur in den letzten 2 Jahren den stärksten Österreicher gewinnen, sondern war natürlich auch der Held in seinem Heimatbundesland. Ein Ruck und der Baumstamm wurde auf die Schultern umgesetzt und sodann auch gleich über Kopf gedrückt. Gültig und somit neuer österreichischer Rekord im Baumstamm Stemmen mit 180 kg für Michael Votter. Martin Wildauer kam anschließend an die Reihe. Trotz des einschüchternden und leichten Versuchs von Michael Votter schaffte Martin Wildauer ebenso neue persönliche Bestleistung und den österreichischen Rekord von 180 kg. Einmal mehr müssen sich nun die Freunde und Konkurrenten einen Rekord teilen. Um Kraft für die nächsten Disziplinen zu sparen, beschlossen sie keine weiteren Steigerungen mehr im Log Lift zu machen.

LE Giant 1LE Giant 2

Die nächste Disziplin hatte es in sich – Car Deadlift, bei dem ein Auto mittels Gestell vom Boden auf Wiederholungen aufgehoben werden musste. Satte 370 kg entsprach das Gewicht und es war alles andere als leicht. 6 Athleten konnte das Gestell nicht vom Boden wegheben und es sah aus, als würde es keiner schaffen. Wie festgeschraubt schien das Gestell samt Auto, zumindest bis Hanschek Oliver 3 Wiederholungen hob. Leider konnten die nachfolgenden Athleten diese Anzahl überbieten und so schaffte Nemo Tasic 4 Stück und Manuel Comper sagenhafte 7 Wiederholungen als einer der leichtesten Athleten im gesamten Starterfeld. Platz 3 für den Vorarlberger. Nur Michael Votter schaffte 8 Wiederholungen und somit den 2. Platz und Martin Wildauer konnte mit 9 Wiederholungen gerade noch die letzte Kraft mobilisieren und die Disziplin gewinnen.

LE Giant 3

Als vorletzten Event mussten die Athleten das sogenannte Yoke (ein Metallrahmen, dass auf den Schultern getragen wird und an dem links und rechts Gewichte befestigt sind) auf 20 Meter tragen – die schnellste Zeit gewinnt. 370 kg und das Yoke der Styrian Strongman ist dafür bekannt, dass es die Athleten speziell fordert. Ein normales Yoke ist sehr stabil, doch dieses Yoke erfordert ein Vielfaches an Stabilität der Athleten, da es in alle Richtungen schwenken kann. 370 kg sind an diesem Yoke gefühlte 410 kg – eine wahrlich brachiale Leistung, die die Athleten absolvieren mussten. Nemo Tasic schaffte hier mit 13,68 sec eine enorm schnell Zeit und landete bei dieser Disziplin auf den 3. Platz. Michael Votter unterbot diese Zeit nochmals um mehr als 2 sec. Als letzter am Start war Martin Wildauer, aber das änderte nichts an dem Sieg von Michael Votter, der eine Spur zu schnell für Wildauer war. Mit 11,61 landete somit Wildauer auf den 2. Platz und Votter war mit 10,65 sec unerreichbar für seine Konkurrenz.

LE Giant 21

Als Finale gab es Bier von Gösser – leider nicht für die Athleten, denn die mussten die schweren Bierfässer mehrere Meter weit tragen und auf ein Podest ablegen. 3 Stück á 65 kg mussten 10 Meter weit getragen werden und das 100 kg Bierfass 7 Meter bis zur Plattform. Ein Bewerb, der nicht nur Kraft sondern auch eine Menge Ausdauer fordert. Die Disziplin wurde parallel ausgeführt und das Publikum fieberte bei jedem Duell lautstark mit. Der Vorarlberger Manuel Comper zeigte hier wieder, dass Körpergewicht nicht alles ist und hat die Disziplin mit Leichtigkeit und verdient mit einer Zeit von 32,16 sec gewonnen. Selbst die Finale Paarung mit Michael Votter und Martin Wildauer schafften es nicht diese Zeit zu schlagen. Martin Wildauer musste sich aber hier wieder seinem steirischen Freund und Konkurrenten geschlagen geben, der wieder einmal mehr einen Tick schneller war. Mit einer Zeit von 33,40 sec stellte Votter, dass Bierfass einen Wimpernschlag früher auf das Podest als Wildauer, der 33,50 sec dafür benötigte.

LE Giant 24

Vielen Dank für die gut organisierte Veranstaltung und dem schönen Wettkampf. Vielen Dank an alle Sponsoren für die Unterstützung und das Ermöglichen des Wettkampfes.

Gesamtwertung:

1. Platz: Martin Wildauer
2. Platz: Michael Votter
3. Platz: Comper Manuel
4. Platz: Nemo Tasic
5. Platz: Janosh Sebastian und Oliver Hanschek (Punktegleich)
7. Platz: Christoph Moser
8. Platz: Timo Lagelsdorfer
9. Platz: Primos Augustin
10. Platz: Adam Hegedüs
11. Platz: Thomas Konrader

 Weitere Fotos, Link zum Download der hochauflösenden Fotos, Ergebnisse der einzelnen Diziplinen usw. folgen in Kürze.

AUSTRIAN SUMMER GIANT 2018
(AUSTRIA'S STRONGEST MAN 2018)
MICHAEL VOTTER
giant2018

G.F.S.A.

gfsa klein

Besuchen Sie auch

PowerLifting.at 1000px komprimiert

A.S.F. - Team Wear

Strongman Rage | A.S.F. - Team Wear

Sport Enzinger

Sport Enzinger 1000px komprimiert